re:schnitt

So das erste mal in 2 Tagen das ich ein wenig Zeit hab um das was ich in den letzten 3 Tagen hier erlebt habe zu verarbeiten. Mittwoch habe ich vor lauter online gelaber tatsächlich mein physisches Ticket vergessen dann im Friedrichstadtpalast angekommen musste ich feststellen das es 3 Schlangen gab an denen man sich anstellen konnten ich stellte mich natürlich, wie es mir jahrelang beigebracht worden ist, an einer an. Nach 15 Minuten wurde mir dann bewusst das es die falsche Schlange war ich musste in die für die Besucher deren Nachnamen mit A- G anfingen, leider hat man vergessen uns vorher darüber aufzuklären das die Schlangen so aufgeteilt wurden.

Nun ja so war es Zeit sich den ersten Vortrag anzuhören/ anzuschauen, dieser wurde von Evgeny Morozov gehalten und beschäftigte sich damit ob manch manch eine politische Revolte sich nur dank sozialen Netzwerken (z.B. Twitter) bilden konnten. Da meine Programmplanung veraltet war entschloss ich mich Philipp zu folgen um Jeff Jarvis zu begutachten, obwohl ich wie vorher angekündigt nicht sein Buch gelesen habe (darauf hat er gehofft) bin ich nach seinem brillianten Vortrag ein Fan geworden und bestelle mir am Ende des Monats sein Buch. Wenn doch nur jeder seine Vorträge ein wenig so halten würde wie der Herr Jarvis hätten wir alle ein bisschen mehr spaß. Zwischendurch probierte ich immer wieder ob das W- LAN funktionierte, es funktionierte immer nur für 3 Sekunden aber das kommt wohl dabei raus wenn 2500 Leute ins Netz wollen. Zwischendurch wurde ich vom BR gefragt ob ich ein Nerd wäre nachdem ich dies beantwortet hatte ging es zum Vortrag von Ronaldo Lemos dort hörte ich zum ersten mal von Tecno Brega gehört und wie sich diese Musik auch dank der LAN Häuser weiter verbreitet hat. Dann war es wieder Zeit für eine Überraschung, Peter Kruses Session „What’s next“ für die er auch zu recht viel Applaus geerntet hat. Nun war es Zeit für eine Session die ich auch geplant habe zu besuchen, Melissa Grant sprach über „Sex and the Internet“ und im Zuge dazu erwähnte sie auch die Apple Politik im App Store und iTunes (die wirklich komplett bescheuert ist). Sie kritisierte auch versuche Internet Seiten als anstößig zu bewerten die dazu dienen Jugendlichen aufzuklären. Alles in allem waren diese Sessions sehr informativ und spannend doch dann war es Zeit für Entertainment und die 2 Herren die das „men“ wieder zurück in diesen Begriff bringen wollten waren Herm und Nilzenburger. Dieses ist ihnen auch, trotz technischer Probleme, gelungen. Mit einer Folge „Die Pyramide“ der ganz besonderen Art und dem Bodyslambeer hat das Guten Tag Team (GTT) den Nerv des Publikums getroffen.

Der 2. Tag begann damit dass ich verschlafen hab als ich mich dann doch aufraffen konnte kam ich in den „Kleinen Saal“ der Kalkscheune, der nach der Befüllung von Menschen eher wie ein „Kleiner Raum“ wirkte, um mir eine Session die sich „Die Blog- Schule“ nannte beizuwohnen doch die Hitze die dort herrschte machte es unmöglich dieser Session bis zum ende beizuwohnen. Also ging ich rüber in den Friedrichstadtpalast um mir die „MakerBot“ Session anzuschauen und als Bre Pettis vorstellte was man mit dem 3D Drucker so alles gemacht wurde konnte ich seine Begeisterung verstehen. Nun musste ich die Zeit überbrücken bis Daniel Schmitt was über Wikileaks erzählen wollte also entschied ich mich mal dieses Club Martre zu probieren. Lasst euch gesagt sein wenn man auf ein Getränk steht welches ein wenig nach Tabak riecht und schmeckt (obwohl dies nicht Teil des Produktionszyklus ist) dann ist dies euer Getränk doch für mich war es nicht das gelobte Land in Getränke Form. Nicht falsch verstehen wenn ihr es mögt dann werdet glücklich damit ich bleibe lieber bei Apfelsaft und Co. So nun war es Zeit sich Daniel Schmitt anzugucken, dieser erwähnte für mich nichts wirklich neues trotzdem war es spannend im zuzuhören. Danach folgte ich dem Peter zur Session „Who want’s to ristrict the Internet and how?“ welche ich jetzt nicht so verfolgt habe weil ich mich mehr mit der (schwachen) Internetverbindung beschäftigt habe. Dafür hat mich die Session danach umso mehr begeistert dies lag vor allem an Jeremy Zimmermann. Nun war es Zeit für Annes Session „Ich schreibe doch nur ins Internet„, welche ich sehr gut fand. Obwohl Anne vorher sehr aufgeregt war hat sie es sehr gut gemacht zur Not hätten Philipp und ich den Ninja Dance gemacht. Sie hat mir noch mal vor Augen geführt was alles in Verbindung mit einem Tagebuch steht, sei es nun in klassischer Form oder in Blog Form. Im Anschluss an die Session stolperte ich dann über den Rouven und ging dann mit Philipp & Anne kulinarisch essen.

Mittlerweile ist es sehr spät aber für mich geht die re:publica morgen erst um 13 Uhr los das bedeutet das ich ein wenig länger schlafen kann also gute nacht.

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3 Antworten zu “re:schnitt

  1. Hey, mich hoffe, der Schlaf hat dir gut getan.

  2. Man beachte die Uhrzeit der Nachricht deiner ma. 🙂 Viel Spaß noch

  3. Pingback: Blogspiegel zur re:publica 2010 – re:publica 2010

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