Sommer mit’nem Ball

AJM, Kuhlenkamp Schule, Gesamtschule, im neuen Melittabad und ganz am Anfang auch am Scholl überall wo man konnte wurde gespielt. Scheiß auf das Netz oder offizielle Höhe, Betong, Hartgummi oder Bordsteine an den man sich den übelsten Bänderriss in der Geschichte aller Bänderrisse holen konnte. In den ganz guten Tagen hat man auf dem Boden in dresdener Sporthallen geschlafen um an den deutschen Meisterschaften teilzunehmen.

Egal wie hart am Freitag gefeiert wurde man schaffte es am Samstag rechtzeitig aufzustehen um nach Hamm/Trier/Brilon/Hannover/Bielefeld oder sonst wo zu fahren und dann auch noch ein gute bis sehr gute Leistung abzuliefern. Unser Motto war „No blood no foul“ und dies verteidigten wir auch bis zum Äußersten manchmal so weit dass andere beleidigt wurden. Aber den Ruf als die „Asozialen aus Minden“ hatten wir eh weg und ein wenig haben wir dieses Image auch gepflegt, denkt man nur an die male als man früh morgens durch fremde Städte fuhr und nicht zu definierende Töne ins Megafon brüllte. Man spielte bis es zu dunkel wurde oder bis der Körper nicht mehr konnte.

Irgendwann mit 35 kommen wir hoffentlich alle noch mal zusammen und reminizieren darüber ob Lebron besser slammede als Shawn Kemp, die heutigen Point Guards mit solchen wie Tim Hardaway vergleichbar sind, ob es jemanls einen so krassen Rookie Big Man wie Shaq geben wird oder ob es jemals eine so geile Rivalität wie zwischen den Knicks und den Heat in den 90’ern geben wird. Und danach schnüren wir die Knöchelbandage und rücken die Kniestütze gerade um zu sehen wie gut wir noch die Spin Moves drauf haben

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