Archiv der Kategorie: Musikisch

We all try

(direktwirversuchenalle)

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20Musik11

Dieses musikalische Jahr wurde von einem lang ersehntem Album überschattet. Caspers „XOXO“ lange und intensiv wurde über dieses Album im Vorfeld gesprochen (auch hier) und als es dann kam hat es dann auch nicht enttäuscht.

Ach ja und krasse Videos kann er auch abliefern

Oh die Frau del Rey hat sich ja dann auch noch in mein 2011’er Herz gesungen (mit diesem Schmollmund)

Tyler the Creator ist ja dieses Jahr auch mal krass in unserem Gesicht bzw. in unseren Ohren explodiert.

Mit 15, 16 Jahren habe ich diese ganze R&B Sache hart gefeiert doch dann wurde es mir zu langweilig (wie auch bei Rap um die Zeit). Nun gibt es jedoch The Weeknd die meine Liebe für Soul/ R&Bische Musik wieder entfacht haben. Ach ja die ersten 3. Alben gibt’s für lau hier.

Wie ein Grizzly kämpfen

Ich muss 7 oder 8 gewesen sein, diese 3 Jungs haben mich immer gejagt und geärgert bis zu dem Punkt dass ich nicht mehr raus gegangen bin. Mein Vater fragte mich warum ich nicht nach draußen gehe um zu spielen, zu erst wollte ich nichts sagen doch dann erzählte ich ihm was in den letzten Tagen vorgefallen ist. Er schaute mich an und sagte mir in einem ruhigen Ton (wie immer) „Mischa, the next time they chase you you wont run from them. Jump the biggest one, the one that is the loudest and punch him.“, ich war ein wenig verwirrt mein Vater war kein Mensch der sonst auf Gewalt setzte. Ein paar Tage später jagten mich die Jungs wieder ums Haus und gerade als ich reinlaufen wollte hörte ich eine Stimme vom Balkon des 3.Stocks die sagte „Mischa!“, ich schaute nicht nach oben ich blieb einfach stehen drehte mich um und tat das was mein Vater mir ein paar Tage vorher sagte. Nach einer weile sah ich mich selbst wie ich auf den Jungen einschlug, als wäre es ein Film mein Vater kam und zerrte mich von dem Jungen. Nie werde ich die Blicke der anderen Kinder vergessen. Ab dem Tag jagte mich keiner mehr ums Haus.

20 Jahre später höre ich in „Das Grizzly Lied“ dass ein anderer Soldat seinem Sohn den gleichen Ratschlag gab und hinzufügte „mal bist du der Jäger, mal bist du der Bär“.
Thank you Dad for teaching me how to stand up for myself and kept staying a Father although you didn’t live under the same roof as we.

Und ein Dank geht auch raus an Benjamin.

Abschied von…

…ja wovon überhaupt? Von der Jugend, der Unschuld, der Lethargie oder vielleicht sogar Bielefeld? Auf jeden Fall von den typischen Pfaden einer Rapplatte. Keine Produktion die auf reinen Samplestücken basiert, die Drums kommen nicht aus einem Computer, es ist wohl auch das erste mal dass ein Mitglied der Hamburger- Schule auf einer Rapplatte gefeatured wird (in Form von Tomte Sänger Thees Uhlmann) oft hört man auch dass die Produktion durch Post- Rock Bands wie Explosions in the Sky inspiriert gewesen sei und das hört man bei manch einem Song auch ein wenig raus.

Doch das ist nicht der Hauptgrund warum man an diesem Album hängen bleibt es sind die Texte. Man konnte ja schon anhand der Texte von „Hin zur Sonne“ erahnen in welche Richtung es in Zukunft gehen würde und in dieser Hinsicht wird man auch nicht enttäuscht, es geht um die Jugend in der ostwestfälischen Provinz, dass verlieren von Freunden und der Frau von der Bar. Natürlich sind nicht alle Lieder düster aber wie sagte Casper ein mal selbst „Die Welt liebt es wenn es mir scheiße geht“. Das soll nicht heißen das jeder Song einen runter zieht es geht auch darum den ganzen Scheiß mal hinter sich zu lassen und die alten Brücken einzureißen. Von Zeit zu Zeit kommt man sich vielleicht zu „alt“ für das Album vor doch dann merkt man dass es zwar um die heutige Jugend geht aber die Probleme gesamt gesellatschaftlich und Generationsübergreifend sind.

Es ist ein grandioses Album das Rap/ Indie/ Post- Rock Fans zusammenbringen kann aber auch für Leute die sonst nicht auf diese Art von Musik stehen ist es was. Ich hoffe das sich viele auf dieses Album einlassen und auf jeden Fall Casper mal Live sehen denn bei den Live Shows kommt noch mal eine ganz andere Intensität rüber. „XOXO“ ist über Four Music erschienen und überall erhältlich auch als Vinyl.

(direktsoperfekt)

OFWGKTA!!!!!

Brick Stowell)

Zur Zeit lebe ich hart in Musik. Vor 3 Wochen habe ich spontan ein 3 ½ stunden Rap Tape gemacht, meine iPod Bibliothek auf den Kopf gestellt und seit einigen Tagen schiebe ich einige Filme auf die Mannen von OFWGKTA (Odd Future Wolf Gang Kill them all). Richtig aufmerksam bin auf diese Gruppe von Rappern, zwischen 16- 23 Jahren aus Kalifornien, durch Tyler the Creators Single „Yonkers“ geworden. Also machte ich mich im weiten Netz auf die Suche ob es noch mehr zu finden gab und bin auf das Odd Future Tape 1 gestoßen, hier hört man welche Richtung diese Jungs einschlagen. Die Videos und auch die Songs gehen in eine schwer verfolgbare Richtung aber jeder der auf etwas anderen Rap steht sollte sie auschecken vor allem den Live Auftritt bei Late Night with Jimmy Fallon (achtet vor allem mal auf die Bühnenausstattung Gruselmädchen, Gartenzwerge)

Die drehen den SWAG noch mal 5 stufen höher als Money Boy.

FREE EARL!!!

2. Weihnachtsfeiertag aka Boxing Day

Eigentlich würde ich heute Boxing Day und nicht den 2. Weihnachtsfeiertag feiern.

(direktrunrunrudolph)

1. Weihnachtsfeiertag

Ach ich höre nie wieder auf Weihnachtslieder zu posten.

(direktmelekalikimaka)