Archiv der Kategorie: Rückblick

Conclusion

Ich schreibe diesen Text um 5:17 Uhr (AM) denn in einigen Stunden ist das Jahr 2012 Vergangenheit (völlig außer Kontext fällt mir eine Line von Torch ein “ Vergiss die Zukunft das ist die Zeit in der du eben warst“ vor einigen Stunden saß ich mit alten Freunden an einem großen Tisch und genoß ein salzige Essen und den unleckersten Long Island Ice Tea den ich für 9 € bekommen hab. Das Jahr in der allerhand passierte in meinem, eurem und deren Leben, da mag man jetzt noch nicht sehen aber glaubt mir bei euch ist einiges passiert. Doch über das Jahr aus eurer Sicht könnt ihr selber schreiben hier wird über meines berichtet.
Damit wären wir auch schon bei einem großen Punkt, Berichte mehr, mehr, mehr

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20Musik11

Dieses musikalische Jahr wurde von einem lang ersehntem Album überschattet. Caspers „XOXO“ lange und intensiv wurde über dieses Album im Vorfeld gesprochen (auch hier) und als es dann kam hat es dann auch nicht enttäuscht.

Ach ja und krasse Videos kann er auch abliefern

Oh die Frau del Rey hat sich ja dann auch noch in mein 2011’er Herz gesungen (mit diesem Schmollmund)

Tyler the Creator ist ja dieses Jahr auch mal krass in unserem Gesicht bzw. in unseren Ohren explodiert.

Mit 15, 16 Jahren habe ich diese ganze R&B Sache hart gefeiert doch dann wurde es mir zu langweilig (wie auch bei Rap um die Zeit). Nun gibt es jedoch The Weeknd die meine Liebe für Soul/ R&Bische Musik wieder entfacht haben. Ach ja die ersten 3. Alben gibt’s für lau hier.

Wie ein Grizzly kämpfen

Ich muss 7 oder 8 gewesen sein, diese 3 Jungs haben mich immer gejagt und geärgert bis zu dem Punkt dass ich nicht mehr raus gegangen bin. Mein Vater fragte mich warum ich nicht nach draußen gehe um zu spielen, zu erst wollte ich nichts sagen doch dann erzählte ich ihm was in den letzten Tagen vorgefallen ist. Er schaute mich an und sagte mir in einem ruhigen Ton (wie immer) „Mischa, the next time they chase you you wont run from them. Jump the biggest one, the one that is the loudest and punch him.“, ich war ein wenig verwirrt mein Vater war kein Mensch der sonst auf Gewalt setzte. Ein paar Tage später jagten mich die Jungs wieder ums Haus und gerade als ich reinlaufen wollte hörte ich eine Stimme vom Balkon des 3.Stocks die sagte „Mischa!“, ich schaute nicht nach oben ich blieb einfach stehen drehte mich um und tat das was mein Vater mir ein paar Tage vorher sagte. Nach einer weile sah ich mich selbst wie ich auf den Jungen einschlug, als wäre es ein Film mein Vater kam und zerrte mich von dem Jungen. Nie werde ich die Blicke der anderen Kinder vergessen. Ab dem Tag jagte mich keiner mehr ums Haus.

20 Jahre später höre ich in „Das Grizzly Lied“ dass ein anderer Soldat seinem Sohn den gleichen Ratschlag gab und hinzufügte „mal bist du der Jäger, mal bist du der Bär“.
Thank you Dad for teaching me how to stand up for myself and kept staying a Father although you didn’t live under the same roof as we.

Und ein Dank geht auch raus an Benjamin.

Sommer mit’nem Ball

AJM, Kuhlenkamp Schule, Gesamtschule, im neuen Melittabad und ganz am Anfang auch am Scholl überall wo man konnte wurde gespielt. Scheiß auf das Netz oder offizielle Höhe, Betong, Hartgummi oder Bordsteine an den man sich den übelsten Bänderriss in der Geschichte aller Bänderrisse holen konnte. In den ganz guten Tagen hat man auf dem Boden in dresdener Sporthallen geschlafen um an den deutschen Meisterschaften teilzunehmen.

Egal wie hart am Freitag gefeiert wurde man schaffte es am Samstag rechtzeitig aufzustehen um nach Hamm/Trier/Brilon/Hannover/Bielefeld oder sonst wo zu fahren und dann auch noch ein gute bis sehr gute Leistung abzuliefern. Unser Motto war „No blood no foul“ und dies verteidigten wir auch bis zum Äußersten manchmal so weit dass andere beleidigt wurden. Aber den Ruf als die „Asozialen aus Minden“ hatten wir eh weg und ein wenig haben wir dieses Image auch gepflegt, denkt man nur an die male als man früh morgens durch fremde Städte fuhr und nicht zu definierende Töne ins Megafon brüllte. Man spielte bis es zu dunkel wurde oder bis der Körper nicht mehr konnte.

Irgendwann mit 35 kommen wir hoffentlich alle noch mal zusammen und reminizieren darüber ob Lebron besser slammede als Shawn Kemp, die heutigen Point Guards mit solchen wie Tim Hardaway vergleichbar sind, ob es jemanls einen so krassen Rookie Big Man wie Shaq geben wird oder ob es jemals eine so geile Rivalität wie zwischen den Knicks und den Heat in den 90’ern geben wird. Und danach schnüren wir die Knöchelbandage und rücken die Kniestütze gerade um zu sehen wie gut wir noch die Spin Moves drauf haben

28 Jahre

Es gibt nicht viele Leute die ich so lange kenne wie ihn. Seit meiner Geburt haben wir wichtige Zeiten miteinander verbracht. Durch ihn kam ich das erste mal nach Mönchengladbach, in die Küche eines chinesischen Restaurant oder auf den afrikanischen Kontinent. Wir erlebten zusammen den Beginn des Milleniums, den 11.9.2001 und den Wu Tang Clan. Die letzten Jahre hat man sich nicht so oft gesehen aber so ist das wenn man älter wird trotzdem war es  jedes mal wieder so wie die Tage im Kindergarten oder das Jahr als wir im selben Haus gelebt haben. Nun ist es schon einige Wochen her das er weg ist, jetzt kostet es mich mehr als 7,40 € um ihn besuchen zu können. Nun trennen uns 9080 km ich hoffe auch das wir das schaffen.

20Blickwinkel10 (bewegte Bilder Edition)

20Singles10

Ja Musik gab es dieses Jahr auch wieder, da ich meine besten Alben schon letztes Jahr gepostet habe geht es hier erst mal nur über die besten Singles die ich dieses Jahr gehört habe und die Betonung liegt auf „ICH“ und „DIESES JAHR“. Auch wenn manch einer sagen wird „Ey das kam aber schon letztes Jahr raus!!” ist mir egal. Die Reihenfolge ist auch zufällig gewählt.

The XX- Crystalised (vom Album xx)

Eigentlich ist es verrückt irgendeine Single aus dem Album zu picken da jedes Lied fantastisch ist also kann man dieses Video stellvertretend für das ganze Album sehen.

(direktcrystalised)

Haftbefehl- Glänzen (vom Album Azzlack Stereotyp)

Ganz harter Schnitt. Haftbefehl war für mich der Name der im deutschen Rap, dieses Jahr, an dem man zu recht (meiner Meinung nach) nicht vorbeikam. „Glänzen“ ist ein Brett.

(direktglänzen)

Drake feat. Lil‘ Wayne- Miss Me (vom Album Thank me Later)

Das dazugehörige Album habe dieses Jahr auch hart gefeiert.

(direktmissme)

Casper- Kontrolle/ Schlaf (vom noch zu erscheinenden Album)

Die Leute warten auf dieses Album, dieses Album was auf das großartige Debut „Hin zur Sonne“ folgen soll und während die Leute warten schickt uns Casper eine kleine Geschmacksprobe auf das kommende Album.

(direktkontrolleschlaf)

Aloe Blacc- I need a dollar (vom Album Good Things)

Als ich das erste mal „How to make it in America“ sah fiel mir sofort das Intro Lied auf es hatte so einen 70’er Soulflavour doch mir wurde sehr schnell bewusst das dies eine neueres Lied war. Schnell fand ich heraus dass das Lied von Aloe Blacc war der auch schon eine tolle spanische Version von „Ordinary People“ gemacht hat. Dieses Lied höre ich immer wenn ich einen arbeitsreichen Tag habe und dann spricht mir dieses Lied so aus der Seele das es fast unheimlich ist.

(direktineedadollar)

Kool Savas feat. Mo- Trip, Olli Banjo, Francky Kubrick & Kaas- Mach doch dein scheiß (vom Album John Bello Story 3)

Oh man alleine die Idee einen Song aus den Samples von Klaus Kinskis cholerischem Anfall aus dem Amazonas zu machen ist schon genial aber die Sample mit in die Reime zu bauen war dann noch mal ein ganz anderes Ding.

(direktmachdochdeinscheiß)

Dr. Dre feat Snoop Dog & Akon- Kush (vom Album Detox)

Diese Single ist hier drin weil sie endlich ein greifbarer Beweis dafür sind das Dre wirklich in einer Phase des Albums ist in der er ein Video machen lässt. Denn bis dahin war „Detox“ nur ein Gerücht, so wie Duke Nukem Forever die letzten 10 Jahre ein Gerücht war und sollte Detox in dieRichtung der Single gehen wird das glaube ich ein Brett, ein Clubbanger welches man schon lange nicht mehr gehört hat.

Still I’am tighter than the Patns on Will.I.am

(direktkush)