Schlagwort-Archive: Außerhalb OWLs

28 Jahre

Es gibt nicht viele Leute die ich so lange kenne wie ihn. Seit meiner Geburt haben wir wichtige Zeiten miteinander verbracht. Durch ihn kam ich das erste mal nach Mönchengladbach, in die Küche eines chinesischen Restaurant oder auf den afrikanischen Kontinent. Wir erlebten zusammen den Beginn des Milleniums, den 11.9.2001 und den Wu Tang Clan. Die letzten Jahre hat man sich nicht so oft gesehen aber so ist das wenn man älter wird trotzdem war es  jedes mal wieder so wie die Tage im Kindergarten oder das Jahr als wir im selben Haus gelebt haben. Nun ist es schon einige Wochen her das er weg ist, jetzt kostet es mich mehr als 7,40 € um ihn besuchen zu können. Nun trennen uns 9080 km ich hoffe auch das wir das schaffen.

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20Ausflug10

Ich muss zu meinem bedauern sagen das ich dieses Jahr nur einen Ausflug gemacht habe und zwar in unsere Hauptstadt, Berlin. Nicht um irgendwelche abgefahrene Konzerte zu besuchen oder um irgendwas anderes abgefahrenes zu machen was man nur in Berlin machen kann weil es da ja überhaupt nur abgefahrene Sachen zu machen gibt und ich ja sowieso die Schnauze voll hab von diesem provinziellen Leuten…. Entschuldigung ich habe mich gerade ein wenig in rage geschrieben. Also wo war ich? Ach ja Berlin. Also ich war dort um mich mit anderen „Nerds“ zu treffen im Rahmen der re: publica 10, die sehr informativ war. Doch waren die tollen Gäste (u.a. Jeff Jarvis, Melissa Grant, Peter Krause und Daniel Schmitt) nicht der Hauptgrund warum ich diesen Ausflug so toll fand. Es war die Begegnung mit Philipp, Anne, Peter, Timm und anderen die ich nur aus dem WWW kenne. Die Art und Weise wie mann miteinander umgegangen ist wie ich aufgenommen wurde sucht seines Gleichen, mit guten Gewissen kann ich sagen das ich jetzt ein paar mehr nette Menschen in Münster, Hamburg und Berlin kenne und falls sich einer von denen jemals nach Bielefeld verirren sollte ihr habt einen Schlaf/ Trink/ Party/ Teeplatz sicher.

Wirklich der dank für die Tage in Berlin kommt aus tiefsten Herzen.

Weihnachten auf der Insel

Oder so sollte es sein doch das Wetter, das ich unter gewöhnlichen Umständen liebe, scheint mir ein Strich durch die Rechnung machen zu wollen denn Manchester Airport musste letzte Woche aufgrund von vereisten Landebahnen schließen und so rückt der lang ersehnte weihnachtliche Besuch bei meiner anderen Familienhälfte ein Stück weiter weg.

One Year ago (Part 2)

Es war wie die ganzen Tage ein wenig schwül und ich machte mich mit meinem ersten Frühstück auf den Weg nach Oben. Oben war der Spot to be während meines Aufenthaltes in DER Stadt. Nun war ich zum ersten mal bei Tag auf dem Dach, vor 6 Tagen war ich noch komplett perplex beim Anblick der nächtlichen Skyline. Während ich nun da oben auf dem Dach saß und meine ca. 700. Flasche Snapple trank reflektierte ich (zu einem kleinem Teil) was in den letzten Tagen geschah, es war allerhand. Der Typ in Staten Island der mit einem grimmigen Gesicht auf mich zukam (im Kopf dachte ich schon „Hoffentlich dreht er nicht die Klinge in der Stichwunde”) nur um zu sagen: „Nice Fro, Brother:” darauf folgte einer von vielen Saltos die mein Herz schlug, der Blick vom Top of the Rock aufs nächtliche NY und der Spaziergang durch Chinatown. Es gibt noch 1000 andere Sachen aber mein Gehirn war noch nicht bereit.

Bye, bye New York City.

One Year ago (Part 1)

Ich saß in diesem Park, in diesem großen Park, in diesem großen Park in dieser großen Stadt. Endlich mal Zeit zu verarbeiten was mit mir geschah.

Nach so vielen Jahren war ich wirklich in dieser Stadt, bis zu dem Zeitpunkt an dem ich aus der U- Bahnstation Lexington Avenue ausstieg zweifelt ich daran das ich jemals diese Stadt mit meinen Augen sehen würde. Ein Tag neigte sich im Park zum Ende, ein Tag an dem ich in Harlem war, ein Tag an dem ich Kunst sah (und ich meine meine Art von Kunst), ein Tag an dem ich den alten Geist von Hip Hop in mir spürte von dem ich irgendwie gehofft hatte ihn hier wieder zu finden.

Ich danke dir Stadt an der Ostküste.

Homeweh

Seit einer langen Zeit kann ich mich in der Zukunft in England sehen doch in letzter Zeit kann ich mir auch meine Gegenwart dort vorstellen. Auf der Insel, auf der mein Vater aufgewachsen ist, ist mir nicht viel fremd denn obwohl ich meine Kindheit geografisch gesehen in Deutschland verbracht habe regierte um mich herum das Vereinigte Königreich in Form vom TV, Radio, Einkaufen (Naafi) und Militär.
Als ich vor 1 1/2 Jahren das letzte mal die Insel besuchte tat ich dies zum ersten mal als „Erwachsener“ und ich konnte mich sehr gut mit dem Gedanken anfreunden dort länger zu bleiben als 2 Wochen. Ich könnte endlich meine dortige Familie besser kennen lernen, meine Vatersprache jeden Tag sprechen, in Cadbury Schockolade baden, im Tesco einkaufen, englischsprachige Kinofilme auch in dieser Sprache gucken, mit Geld bezahlen auf dem die Queen abgebildet ist und Coronation Street gucken.
Ich mache mir keine Illusionen ich weiss dass die UK auch ihre Probleme hat doch wenigstens wird dort mein Nachname richtig ausgesprochen.
God save the Queen.

re:kapitulation

Ich bin immer noch auf einem Hoch daran konnte auch die Rechnung im Briefkasten nichts ändern.
Als erstes möchte ich mich bei allen Leuten bedanken die dazu beigetragen haben das die re:publica 2010 erfolgreich stattfinden konnte.

Den ersten Tag habe ich ja schon in ausführlicherweise beschrieben der 2. war auch klasse, auch wenn ich den 2. Tag nicht so ausführlich beschreiben werde obwohl er nicht minder schlechter war als der erste.

Bree Petis von MakerBot hat mir den 3D Drucker schmackhaft gemacht, Daniel Schmitt hat nicht wirklich was ganz neues über Wikileaks erzählt und dann war da noch Annes Session zum Thema „Besonderheiten der digitalen Autorschaft“. Am dritten Tag habe ich nur noch die Abschlusssession besucht in der Biz Stone leider nicht per Skype dazu geschaltet wurde weil Johnny es für ein bisschen albern fand weitere 20 Minuten auf den Herren zu warten, alle stimmten zu und dachten man könnte vielleicht noch mal „Bohemian Rhapsody“ singen.

Die re:puplica war sehr , sehr informativ und noch ein mal bedanke ich mich bei allen Leuten die es möglich gemacht haben, einige von ihnen sind hier zu sehen.

Ich bin auch sehr froh das ich Johnny und Tanja Haeusler noch mal zum Abschied die Hand geben konnte und ihnen noch mal in Persona für die re:publica danken konnte.

Doch einen ganz großen Dank geht raus an die Leute die mich so herzlich in Berlin „betreut“ haben und die re:publica zu einer vollkommenen Veranstaltung gemacht haben. Philipp & Anne ihr seit auf jeden Fall 2 neue, gute, nette Menschen in Berlin ich melde mich auf jeden Fall wenn ich mal wieder in der City bin. Dank an Peter für das Knäckebrot. Auch alle anderen die ich mal in „real“ getroffen oder wieder getroffen habe, Jeriko, Nico, Timm, Nilz, Herm und alle andere die ich hier vielleicht leider vergessen habe. Es ist unglaublich was das Internetz so alles machen kann keiner dieser Menschen war richtig fremd.

Weitere Bildliche Eindrücke: